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Zahnstangenpressen
Die konstante Druckkraft wird über die direkte Übersetzung der Kraft des langen Handhebels auf ein Zahnrad (kleiner Hebel) erreicht. Da die Druckkraft der Presse immer im direkten Verhältnis zur eingesetzten Handkraft steht, werden Zahnstangenpressen auch direkt wirkende oder linear wirkende Pressen genannt. Das Zahnrad setzt dann, indem es eine Zahnstange antreibt, seine Drehbewegung in die lineare Bewegung des Stößels um. Dieser wird in einer präzise gehonten Bohrung geführt. Eine Feder, die beim Hub gespannt wird, ermöglich nicht nur den einfachen Rückhub der Presse, sondern gibt dem Bediener durch ihre Vorspannung auch ein Gefühl über die ausgeführten Bewegung. Die Hublänge ist mittels eines verstellbaren Anschlag und zusätzlich über eine Stellschraube genau einstellbar. Die Position des Pressenkopf ist auf der Führung am Pressenständer stufenlos verstellbar. Dies ermöglicht die Anpassung der Arbeitshöhe die eingesetzten Werkzeuge und Teile. Der konstante Kraftverlauf von Zahnstangenpressen machen sie zum idealen Werkzeug für Arbeitsschritte, bei denen die volle Kraft über die gesamte Hublänge benötigt wird, wie z.B. beim Montieren, Einpressen, Biegen und ähnlichen Aufgaben. Zahnstangepressen sind ideal für den flexiblen Einsatz in unterschiedlichsten Industriezweigen und für die Verwendung verschiedenster Werkzeuge und Teile. Typisch sind der Prototypenbau oder die Produktion von kleinen und mittleren Losgrößen, bei denen eine Vollautomation den Kostenrahmen sprengen würde. |