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Infos zu Kniehebelpressen

Kniehebelpressen
Begriffsbestimmung, Funktion, Anwendung

Kniehebelpressen sind handbetätigte Tischpressen. Wie bei allen Kniehebelpressen wird die Presskraft über den mit Handkraft betätigten Hebel, der den Kniehebel Übersetzungsmechanismus in Gang setzt, erzeugt. Die Besonderheit des Kniehebelmechanismus ist, dass während der lange Handhebel konstant bleibt, der kleine Hebel während des Pressenhub verkürzt wird und somit am Ende des Hubs die eingesetzte Handkraft große Presskraft erzeugt.

Die Druckkraft Maximierung wird durch die doppelte, bewegliche Aufhängung des Zwischenhebels, der sich zwischen Kniehebel und Stößel befindet, bewirkt. Deshalb werden Kniehebelpressen auch indirekt wirkende Pressen genannt. Der in der langen, präzis gehonten Stößelbohrung geführte Stößel übt dabei eine lineare Bewegung aus und übermittelt die Kraft auf das Werkstück. Eine Feder, die beim Hub gespannt wird, ermöglich nicht nur den einfachen Rückhub der Presse, sondern gibt dem Bediener durch ihre Vorspannung auch ein Gefühl über die ausgeführten Bewegung. Der werkseits präzise eingestellte Endanschlag stellt sicher, dass der Totpunkt der Presse nicht überdrückt werden kann.

Die Position des Pressenkopf ist auf der Führung am Pressenständer stufenlos verstellbar. Dies ermöglicht die Anpassung der Arbeitshöhe an die eingesetzten Werkzeuge und Teile.

Der exponentielle Kraftverlauf zum Hubende von Kniehebelpressen machen sie zum idealen Werkzeug für Arbeitsschritte, bei denen die volle Kraft erst am Ende des Hubs benötigt wird, wie z.B. beim Bördeln, Verstemmen, Nieten, Stanzen, Markieren und ähnlichen Aufgaben.

Kniehebelpressen sind ideal für den flexiblen Einsatz in unterschiedlichsten Industriezweigen und für die Verwendung verschiedenster Werkzeuge und Teile. Typisch sind der Prototypenbau oder die Produktion von kleinen und mittleren Losgrößen, bei denen eine Vollautomation den Kostenrahmen sprengen würde.

 

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